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Aktuell

Blühstreifen

versetzen Ackerland in Blumenparadiese!

Thema: Biodiversität

Rudolf und Sabine Müller bieten auf ihren landwirtschaftlichen Flächen Blüh Patenschaften an.

“Die Initiative an Ackerrändern Blühstreifen einzurichten ging vor über 30 Jahren von der Mühlengemeinschaft “Kraichgaukorn” aus. Seither sind wir dabei und haben momentan etliche bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche, die wir gerne in Blühparadiese für Insekten, Kleinsäuger und natürlich auch zur Freude der Menschen umwandeln möchten. Natürlich kostet der Samen Geld, die Flächen müssen eingesät und gepflegt werden. DIe Idee zu den Blühpatenschaften kam da schnell. Die gibt es in anderen Landkreisen schon lange.” So Rudolf Müller.

Entscheidet sich jemand Pate zu werden, vergeben die Müller Zertifikate, in denen genau das Flurstück verzeichnet ist, das sie für ihn bewirtschaften.

Dann kann man mitverfolgen, wie die Samen gesät werden, die Blumen wachsen und blühen und die Insekten zum Bestäuben kommen. Beobachten, wie die Biodiversität zurückkehrt. Das ist sehr interessant, besonders für Kinder!

Eine Patenschaft über 100m² kostet 20 € im Jahr. Sinnvoll für die Biodiversität und die Insekten ist es, wenn die Blühstreifen mehrjährig angelegt sind.

Aktuell soll am Hungergraben (am Weg Richtung Sprantal) ein ca. 5 m breiter Streifen entstehen. Herr Müller hat aber auch noch andere Flächen, die für die Aussaat von Blütenmischungen geeignet wären.

Blüh Patenschaften können bei Müllers über E-Mail rudolf.sabine.mueller@web.de oder telefonisch 07252/2605 abgeschlossen werden.


Interview und Bild unten: Elke SauterBlumenwiese: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay