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Stadtradeln

Eine Kampagne des Klima-Bündnisses mit der Stadt Bretten, Kraichtal und Bruchsal.

Die Aktion geht in Bretten, Bruchsal und Kraichtal vom 27. Juni bis 17. Juli 2020

Stadtradeln für ein gutes Klima

Was wenn mir unterwegs die Puste ausgeht?

Aktuell heißt das etwas anders:

Was wenn meine Batterie unterwegs schlapp macht?

Traumhaft sind natürlich Gaststätten, die E-Bike Ladestationen anbieten. Da hat kann man gleich mehrere Bedürfnisse befriedigen. Durst, Hunger, Entspannung und nebenbei das Akku des Fahrrads aufladen. Oft ist es hilfreich, das eigene Kabel dabei zu haben.

Aktuell sind das:

  • Landgasthof Rose, Schwandorfstraße 12, 75015 Bretten Diedelsheim

  • Vogelnest Stettfeld, Rebenweg 9, 76698 Ubstadt-Weiher

  • Hotel Seegasthof, Seestrasse 50, Zaberfeld

  • Goldener Anker, Felsenstraße 2, Pforzheim-Dillweißenstein

Sonstige Anbieter:

2021

BIVEB fordert öffentliche Auseinandersetzung mit aktuellem Verkehrsgutachten Link: Blog.bretten.work

Biveb - Verkehrssituation in Bretten.

2020 BIVEB - Verkehr in Bretten

Interview von Elke Sauter mit den Verantwortlichen des BIVEB

Was war das Ziel der BIVEB mit dem Mobilitätskonzept?

Unser Ziel war und ist es, Bretten zum Thema Mobilität zukunftsfähig aufzustellen. In 2017 wurde ein Mobilitätskonzept vom Gemeinderat leider noch mehrheitlich abgelehnt. Das war für uns der Impuls, einen Bürgerantrag für ein Mobilitätskonzept zu stellen und dafür zu werben. Mit Erfolg! Mit mehr als 800 Unterstützern aus der Brettener Bevölkerung wurde 2018 unser Bürgerantrag einstimmig vom Gemeinderat angenommen. Jetzt wird gerade ein Mobilitätskonzept für Bretten erarbeitet.

Wer sind die Unterstützer der BIVEB?

Die BIVEB-Unterstützer kommen alle direkt aus der Brettener Bevölkerung und den Stadtteilen, aus ganz unterschiedlichen Hintergründen und Altersgruppen. Alles Menschen, denen Bretten am Herzen liegt und denen das Thema Mobilität und Klima wichtig sind. Wer bei uns mitmachen möchte kann sich gerne an uns wenden und sich auf unserer Homepage www.biveb.de informieren.

Was können die Brettener tun, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren?

Der Verkehr in Bretten besteht zu ca. 80% aus Ziel-, Quell-, und Binnenverkehr und zu ca. 20% aus Durchgangsverkehr. Das sind Daten, die von der Stadtverwaltung kommen und von ihr in einer Zählung ermittelt wurden. Das heißt, dass der Großteil unseres Verkehrs von uns Brettenern selbst verursacht wird: Als Pendler zur Arbeitsstätte und nach Hause – das nennt man Ziel-/ Quellverkehr oder durch Fahrten innerhalb Brettens z.B. für Besorgungen und Bringfahrten zur Schule, auch Binnenverkehr genannt. Genau hier kann jeder Einzelne von uns ansetzen und mehr auf das Fahrrad steigen oder mal zu Fuß gehen. Die aktuelle Einwohnerbefragung zeigt, dass 60 % von uns das Auto für nur 1-2 km lange Strecken innerhalb Brettens nehmen. Das kann jeder von uns verändern!

Was für Themen stehen für die BIVEB in Zukunft noch an?

Wenn das Mobilitätskonzept in 2021 fertig ist, geht es in den Folgejahren um die Umsetzung - also welche Maßnahmen wann folgen. Das wird noch spannend und wir werden darauf unser Auge haben. Daneben finden wir es wichtig, verantwortlich und nachhaltig den Entscheidungsprozess zu dem Thema Umgehung in den nächsten Jahren zu begleiten. Unser Ziel ist es, abseits von oft geäußerter Polemik hierzu, die Diskussion auf Zahlen und Fakten zurückzuführen. Wir finden es wichtig, dass die Bevölkerung eine Gesamtbilanz hierzu erhält, die den tatsächlichen Entlastungseffekt, den Naturverbrauch und Klima-/ Umweltschutz einbezieht.

Seid ihr persönlich zufrieden?

Bisher haben wir viel vorangebracht – auch wenn es in einigen Phasen mühsam war. Wir stehen für einen sachlichen und konstruktiven Austausch und ich denke, der hat uns in unserer Arbeit sehr geholfen. Es ist einfach toll, mit engagierten Leuten etwas auf die Beine zu stellen und für Bretten konkret etwas zu bewegen.

Danke für das tolle Gespräch mit euch! Elke Sauter

Die Grünen unterstützen Stadtradeln

Die Wiederentdeckung des Fahrrads

die Grünen

Radfahren macht Spaß. Gerade in den letzten Jahren mit der Entwicklung der E-Bikes wächst der Anteil der Räder im Straßenverkehr. Man sieht es auch an der Beteiligung beim Stadtradeln – es sind inzwischen über 1170 Kommunen, die ihre Mannschaften ins „Rennen“ schicken.

Neben dem Spaß und der sportlichen Aktivität sind auch immer mehr Pendler unterwegs. Das E-Bike hat dafür gesorgt, dass auch etwas längere Fahrten und die Kraichgauer Hügellandschaft mühelos bewältigt werden können. Der Rad-Pendler hat keine Parkplatzsorgen, ist kostengünstig unterwegs, nimmt weniger Raum im Straßenverkehr ein, produziert keine schädlichen Abgase und tut obendrein etwas für seine Gesundheit – das Rad ist als wichtiges Verkehrsmittel wieder entdeckt worden.

Wenn da nur nicht zwei kleine Nachteile wären: Das Wetter und schlechte, unvollständige Radwege. Gegen Regen und Kälte hilft die geeignete Ausrüstung – sofern man den „inneren Schweinehund“ überwindet. Gegen schlechte Radwege hilft nur eine bessere Verkehrspolitik.

Die Grünen beim Ausprobieren von den Radwegen in Bretten.

In Bretten gibt es gute, aber auch viele schlechte Beispiele, was die Radwegeführung angeht. Die Brettener Grünen haben schon mehrmals mit „Hindernistouren“ auf die Mängel der Radwege hingewiesen. Zuletzt waren wir mit Hermino Katzenstein unterwegs, er ist Vorsitzender des Arbeitskreises Fuß- und Radverkehr im Landtag. Die Schwachstellen des Brettener Radwegenetzes sind der Stadtverwaltung bekannt, leider fehlten bisher die Mittel für Sanierungs- und Baumaßnahmen.

Unsere Hoffnung gilt dem Mobilitätskonzept, das momentan in Arbeit ist. Die Vorstellungen der Planungsgruppe beinhalteten auch eine stärkere Einbeziehung von Fuß- und Radverkehr zur Verkehrsentlastung der Stadt. In Zeiten, in denen das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel wieder entdeckt wird, ist der Ausbau des Radwegenetzes dringend notwendig. Dann wird das Radeln sowohl zum Pendeln als auch als Spaßfaktor wieder zum Vergnügen.

Autor: Thomas Holland-Cunz BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN OV Bretten

Mit dem Fahrrad in die Stadt? es geht!!

Wir in Bretten leiden sehr unter dem Verkehr in der Stadt. Oft ist es schneller, die Besorgungen in der Stadt mit dem Fahrrad zu erledigen. Man spart CO², Benzin und Parkgebühren, tut nebenbei etwas für die Gesundheit. Man gewinnt gedankliche Freiheit, denn beim Radfahren sinkt der Stresslevel. Und es gibt attraktive Preise zu gewinnen!

Dass die Ausstattung mit Fahrradwege innerorts noch nicht optimal ist, steht außer Frage. Dafür wird derzeit ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Vielleicht möchtest Du Vorschläge zu machen, wie sich Bretten radfreundlicher entwickeln könnte?

BRETTEN.work wird in der nächsten Zeit zu diesem Thema einige Artikel veröffentlichen und selbst ein Team stellen. Wenn Du zu unserem Team gehören willst, bekommst du von uns ein Team T-Shirt. Voraussetzung dafür ist, dass du in Bretten wohnst, arbeitest oder dort zur Schule gehst. Bitte gebe uns Deine Konfektionsgröße bis Dienstag morgen (23.06.2020), damit das Shirt auch passt.

Geplant ist ein Grillfest, das wir, wenn die Corona Einschränkungen es zulassen, am 12.7.2020 feiern.

Registriere dich schon jetzt unter dem Team BRETTEN.work! (funktioniert nicht im Chrome Browser)

Möchtest du Erlebnisse mit uns oder mit den Lesern teilen, oder hast Du Anregungen, Vorschläge für Fahrradstrecken... Dafür haben wir eine Feedbackseite eingerichtet.

Bretten ist ein optimaler Ausgangspunkt für Radtouren. Durch die schöne Lage zwischen Kraichgau und Stromberg können unkompliziert Touren geplant werden. Eine Radkarte dazu ist kostenlos an der Stadtinformation erhältlich.

Bretten liegt zentral, d.h. die Straßenbahnlinien Bruchsal - Mühlacker - Pforzheim sowie Karlsruhe - Heilbronn können genutzt werden. In der Straßenbahn können Räder ab 9 Uhr kostenlos transportiert werden. Das ist ein echtes Plus, denn so hat man die Freiheit, mit dem Rad in die Straßenbahn zu steigen und nach Hause zu fahren, oder zu einem anderen Zielort und von dort mit der Bahn heim zufahren.

Wie sind eure Erfahrungen?

Klaus Wagner, Team Champion: Hat Spaß gemacht, denn da habe ich mal meine Kilometer grafisch gesehen – und meine Wochenleistung auf einen Klick.

Elke Sauter: Durch die Aktion "STADTRADELN" wurde bei uns in der Familie der Focus auf Radfahren gelegt.

Die erste Hürde war, wieder alle Fahrräder fahrbereit zu bekommen. Dabei hat meine Tochter ihren Spaß am Fahrrad reparieren gefunden.

Dann haben wir ein altes verstaubtes Tandem wieder flott gemacht, damit jeder aus der Familie über ein Rad verfügen kann. Wir dürfen seither wieder erleben, wie glücklich Tandemfahren macht.

Das Tracking der STADTRADEL App fanden wir sehr spannend. Meine Tochter ist bis jetzt jeden Tag Rad gefahren, um sich tracken zu lassen.

Ich war überrascht, wie attraktiv meine Familie die Aktion fand und wieviel Bewegung dadurch in unser Familienleben gekommen ist.

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